27.05.2022

ÖOG: Ophthalmica Kompendium

Ein Kompendium magistraler opthalmologischer Rezepturen als Co-Projekt von ÖOG und Apothekerkammer (ÖAK) präsentierte Univ.-Prof. Dr. Andreas Wedrich bei der Vollversammlung der ÖOG in Villach. Der Projekt-Arbeitsgruppe für die Erstellung des Kompendiums gehörten neben Prof. Wedrich auch Prof. Amon, Prof. Garhöfer, Dr. Gorka und als Koordinatorin Ingrid Wallner an. Als Projektleiterin seitens der ÖAK richtete deren Präsidentin, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr eine Video-Grußbotschaft an die ÖOG-Mitglieder. Die Autor*innen hoffen, mit dieser Rezepturensammlung "einen Beitrag zu einer Vereinheitlichung und qualitätsgesicherten Standardisierung in der praktischen täglichen Arbeit mit magistralen Rezepturen leisten zu können".

Zu den Highlights der diesjährigen ÖOG-Tagung gehörte die Podiumsdiskussion zu dem von Prof. Kieselbach initiierten Bemühungen um Nachhaltigkeit in der Ophthalmochirurgie in Österreich. Gerade weil die Augenchirurg*innen in riesigem Umfang mit Ihren Operationen die Erhaltung oder Wiederherstellung der Sehkraft der Bevölkerung sichern, tragen sie auch in nicht unerheblichem Ausmaß zur Anhäufung von Bergen an OP-Müll bei. Über den Umfang und mögliche Vermeidungsstrategien diskutierten Chirurg*innen mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Industrie.

Mit der Jahrestagung in Villach kam auch wieder ein Führungswechsel: Prim. Priv. Doz. Dr. Katharina Krepler löste Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Amon in der Präsidentschaft der ÖOG ab und darf sich auf eine Funktionsperiode freuen, die mhofentlich nicht mehr ganz so intensiv von den Problemen der COVID-Pandemie geprägt sein wird, wie die abgelaufene Präsidentschaft.

Freitag traf sich im Rahmen der Villacher Tagung auch das Pflegepersonal zur AuGe-Pflegefortbildung und angehende Chirurg*innen übten erste OP-Schritte in einem Vitrektomie-Wetlab.

Fotos: Medical Network | Dr. Erich Feichtinger



 

 

 

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